Innenarchitektur für den Neubau einer kieferorthopädischen Praxis
Moderne Praxisgestaltung auf ca. 160 qm mit loftartigem Raumgefühl, drei Behandlungsräumen, Röntgentonne, individuellen Einbauten, Kupferakzenten und Lichtkonzept.
Die Idee
Für den Neubau dieser kieferorthopädischen Praxis in Ahrensburg entstand auf circa 160 Quadratmetern ein modernes und junges Raumkonzept mit loftartigem Charakter. Der Wunsch von Frau Dr. L. war eine Praxisgestaltung, die sich bewusst vom typischen Erscheinungsbild einer kieferorthopädischen Praxis abhebt. Offenheit, Atmosphäre und Funktion sollten miteinander verbunden werden, ohne die notwendige Privatsphäre der Patientinnen und Patienten zu vernachlässigen.
Die vorhandene Fläche bot viel Raum, musste jedoch klar strukturiert und sinnvoll genutzt werden. Ziel der Innenarchitektur war es, ein offenes Raumgefühl zu schaffen und zugleich die unterschiedlichen Praxisbereiche präzise zu zonieren. Dunkle Farben, Kupferakzente und sichtbare Betondecken prägen den Charakter der Praxis und verleihen ihr eine moderne, urbane Wirkung. Im Eingangs und Wartebereich wurde die Decke bewusst offen gelassen, sodass die Betondecke sichtbar bleibt. Dadurch entsteht ein loftartiges Raumgefühl, das durch warme Kupferdetails und eine gezielte Lichtplanung ergänzt wird. Ein individuell angefertigtes Akustikpaneel sorgt gleichzeitig für die notwendige akustische Qualität und fügt sich gestalterisch in das Gesamtkonzept ein. Die drei Behandlungsräume wurden hinter einer gebogenen Wand aus Lamellen und Glas angeordnet. Diese Wand schafft ein spannungsvolles Raumgefüge, zoniert den großen Praxisraum und ermöglicht Offenheit bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre. So entsteht eine Praxis, die großzügig wirkt und dennoch klare Funktionsbereiche bietet. Ein besonderes Element ist das Regal mit 988 Schüben für die Gipsabdrücke der Patienten. Es bildet den grafischen Hintergrund des Empfangs und wird durch seine Wiederholung zu einem prägenden Gestaltungselement. Eine eigens angefertigte Bibliotheksleiter macht auch die oberen Fächer gut erreichbar und verbindet Funktion mit einer besonderen räumlichen Wirkung. Neben dem Hochregal bildet die Röntgentonne einen weiteren Blickfang. Sie wurde mit einer Spachteltechnik in Kupfer gestaltet und wird dadurch zum Mittelpunkt des Wartebereichs. Gleichzeitig trennt sie den öffentlichen Bereich von Büro und Mitarbeiterräumen und bildet einen starken Gegenpol zur gebogenen Lamellenwand. Der Leistungsumfang umfasste die Innenarchitektur für den Praxisneubau mit drei Behandlungsräumen und Röntgentonne, den Entwurf und die Ausführungsplanung aller Einbauten sowie die Farb und Materialauswahl.
Das Ergebnis ist eine moderne kieferorthopädische Praxis, die Funktionalität, Privatsphäre und ein unverwechselbares Raumgefühl verbindet. Durch loftartige Offenheit, dunkle Farben, Kupferakzente und individuelle Einbauten entstand eine junge Praxisgestaltung mit klarer Identität.
Unser Versprechen
Umfang
- Innenarchitektur für den Praxisneubau mit drei Behandlungsräumen und Röntgentonne
- Entwurf und Ausführungsplanung aller Einbauten
- Farb- und Materialauswahl
- Leistungsphase 1 bis 8 (Entwurf bis Bauleitung)
- Lichtkonzept durch Antje Kröplin ( Fa. Lichtja – Licht und mehr GmbH )
Fakten
- Bauvorhaben: Neubau einer Kieferorthopädischen Praxis
- Baujahr: 2022
- Fläche: ca. 160 qm
Impressionen